Der Entwicklungszyklus für Batteriekomponenten – wie Gehäuse, Stromschienen, Kühlplatten oder Zellmodulstrukturen – folgt einem strukturierten und iterativen Ingenieursprozess. Bei Neway umfasst dieser Zyklus Konzeptvalidierung, Prototypenbau, Funktionstests, DFM-Optimierung, Werkzeugentwicklung, Pilotproduktion und den Start der Serienfertigung. Dieser Ansatz gewährleistet Zuverlässigkeit, Sicherheit und Fertigbarkeit für Branchen wie E-Mobilität, Energiespeicherung und Automobil.
Der Zyklus beginnt mit der Definition elektrischer, thermischer und mechanischer Anforderungen. Frühe CAD-Modelle werden hinsichtlich Zellpack-Integration, Kühlleistung, Hochspannungsführung und Crashsicherheit bewertet. Neway nutzt häufig 3D-Druck-Prototyping, um Konzepte wie Gehäuselayout, Entlüftungskanäle, Befestigungspunkte und Materialeignung zu validieren.
In dieser Phase vergleichen Machbarkeitsstudien zu Materialien Polymere (PC-PBT, PEEK), Aluminiumlegierungen (A380, Gussaluminium) und Kupferkomponenten für Stromschienen.
Funktionale Prototypen werden durch CNC-Bearbeitungs-Prototyping, Metall- oder Kunststoff-3D-Druck oder Rapid-Molding-Prototyping hergestellt. Diese Prototypen validieren mechanische Festigkeit, Dichtleistung, Wärmeübertragung und Montageverhalten.
Stromschienen oder leitfähige Teile aus gestanztem oder bearbeitetem Kupfer können Leitfähigkeits- oder Beschichtungstests (wie Silber, Zinn oder Nickel) mittels Verfahren wie Galvanisierung unterzogen werden.
Neway führt funktionale Bewertungen durch, um Kühlmittelfluss, strukturelle Steifigkeit unter Vibration, thermische Ausdehnung, Feuerwiderstand und elektrische Kontinuität zu testen. Relevante Oberflächenbehandlungen – wie Wärmebeschichtungen, Sandstrahlen oder Lackieren – werden bewertet, um die endgültigen Produktionsbedingungen nachzubilden.
Testergebnisse leiten die technischen Verbesserungen für strukturelle, elektrische oder thermische Leistung.
Sobald die Leistung den Anforderungen entspricht, führt Neway Design for Manufacturability (DFM)- und Design for Assembly (DFA)-Überprüfungen durch. Dazu gehört die Optimierung von Wandstärke, Schrägen, Kühlkanälen und Werkzeugmerkmalen für Prozesse wie:
Spritzgießen für Kunststoff-Batterieabdeckungen und Halterungen
Aluminium-Druckguss für strukturelle Gehäuse
Blechbearbeitung für Zellrahmen oder -schalen
Kupferlegierungsguss oder Stanzen für Stromverteilungskomponenten
Verfeinerte Designs werden dann für die Werkzeugentwicklung festgelegt.
Neway stellt Soft-Tools oder Pilotformen her, um Angussfluss, Schrumpfung, Zykluszeit und Kühleffizienz zu validieren. Für Hochvolumenkomponenten werden gehärtete Stahlwerkzeuge mit optimierten Kühlkanälen und verschleißfesten Beschichtungen vorbereitet.
Jedes Werkzeug durchläuft Testläufe, um dimensionale Konsistenz und fehlerfreie Produktion zu bestätigen. Wenn die Oberflächenqualität kritisch ist, werden Oberflächen wie bearbeitete Oberfläche oder Polieren in dieser Phase angepasst.
Pilotchargen werden produziert, um Wiederholbarkeit, Ausbeute und Prozessfähigkeit (Cp/Cpk) zu verifizieren. Neway führt CMM-Inspektion, thermische Tests, Dichtheitstests und elektrische Validierung für Stromschienen und Gehäuse durch.
Branchen wie Automobil können vor der Freigabe zur Serienproduktion PPAP/FAI-Dokumentation, Rückverfolgbarkeitsberichte und Prozesskontrollpläne erfordern.
Nach der Validierung wird die Produktion mit Neways kundenspezifischem Teilefertigungsservice hochgefahren. Automatisierte Inspektion, SPC-Überwachung und digitale Rückverfolgbarkeit gewährleisten gleichbleibende Qualität über jede Fertigungslos hinweg. Oberflächenbehandlungen wie Eloxieren, Pulverbeschichten oder Alodine werden für Korrosions- und Wärmeschutz integriert.