Gasporosität ist eines der häufigsten Probleme beim Zinkdruckguss. Sie entsteht, wenn Luft oder Gase während der Hochgeschwindigkeits-Metalleinspritzung eingeschlossen werden. Zur Vermeidung:
Angusssysteme optimieren, um einen gleichmäßigen, laminaren Fluss zu fördern.
Entlüftungen und Überläufe konstruieren, um eingeschlossene Gase entweichen zu lassen.
Vakuumunterstützten Druckguss einsetzen, um eingeschlossene Luft zu minimieren. Diese Methoden helfen, dichtere Teile herzustellen, insbesondere bei dünnwandigen Gussteilen (bis zu 0,3 mm), wie sie in Unterhaltungselektronik oder Automobilgehäusen verwendet werden.
Kaltläufer entstehen, wenn zwei Metallfronten nicht richtig verschmelzen, oft aufgrund niedriger Schmelztemperatur oder schlechter Angusskonstruktion. Halten Sie die Schmelztemperatur der Zinklegierung zwischen 400–430 °C und sorgen Sie für eine konstante Werkzeugtemperatur (typischerweise 150–200 °C), um einen ordnungsgemäßen Metallfluss zu gewährleisten. Eine glatte Läuferkonstruktion und eine geregelte Einspritzgeschwindigkeit helfen, Fließunterbrechungen zu vermeiden.
Zinklegierungen haben eine geringe Schrumpfung (~0,6 %), aber ungleichmäßige Abkühlung oder unzureichende Speiser können dennoch zu Einfallstellen führen. Dagegen helfen:
Konstruktion mit gleichmäßigen Wandstärken, um eine gleichmäßige Erstarrung zu fördern.
Einsatz lokaler Kühlkanäle oder Wärmestifte, um Hotspots zu kontrollieren.
Beibehaltung eines optimalen Einspritzdrucks (typischerweise 20–40 MPa für Zink).
Grat entsteht, wenn geschmolzenes Metall zwischen den Trennebenen des Werkzeugs austritt. Dies kann verhindert werden durch:
Enge Werkzeugpassung und hohe Schließkraft (oft über 300 Tonnen für mittelgroße Teile).
Regelmäßige Werkzeugwartung, um Verschleiß an der Trennfläche zu vermeiden.
Präzisionswerkzeugbearbeitung mit Toleranzen unter 0,01 mm für saubere Abdichtung.
Oberflächenfehler und interne Einschlüsse werden durch Oxide oder Schlacke verursacht, die in den Hohlraum gelangen. Diese werden minimiert durch:
Verwendung gefilterter Metallschmelze, um Einschlüsse zu entfernen.
Abschöpfen der Schmelzoberfläche vor jeder Einspritzung.
Begrenzung der Haltezeit von geschmolzenem Zink, um Oxidation zu reduzieren.
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