Plasmabögen können Temperaturen über 20.000°C erreichen, wodurch sie Metall selbst in Abschnitten über 50 mm Dicke schnell schmelzen und ausstoßen können. Diese hohe Energiedichte gewährleistet eine vollständige Materialdurchdringung, was Plasmaschneiden ideal für Hochleistungsanwendungen in Energiesystemen, Baumaschinen und Automobilrahmen macht.
Beim Schneiden von Baustahl bis zu 38 mm Dicke können Plasmasysteme 2–3 Mal schneller arbeiten als Autogenbrenner, wodurch die Fertigungszeit erheblich reduziert wird. Beispielsweise ist das Schneiden von 25 mm Kohlenstoffstahl mit 500 mm/min bei Plasma üblich, was die Produktivität in der Serienfertigung steigert.
Plasmaschneiden erzeugt eine schmalere Schnittfuge und eine kleinere WEZ (typischerweise <2 mm) als herkömmliches Brennschneiden. Dies minimiert thermische Verformungen und den Bedarf an nachträglicher Bearbeitung, was besonders bei Bauteilen von Vorteil ist, bei denen Maßgenauigkeit entscheidend ist.
Im Gegensatz zu Autogenbrennern, die auf Kohlenstoffstahl beschränkt sind, kann Plasmaschneiden Edelstahl, Aluminium, Kupfer und legierte Stähle verarbeiten, selbst bei erheblichen Dicken. Dies macht es unverzichtbar für Hersteller, die mit verschiedenen Materialgütern in Branchen wie Luft- und Raumfahrt und Telekommunikationsinfrastruktur arbeiten.
Plasmasysteme können in CNC-Schneidtische integriert werden, was hochpräzise, wiederholbare Schnitte an großformatigen dicken Platten ermöglicht. Eine fortschrittliche Höhenkontrolle gewährleistet einen gleichmäßigen Abstand, was die Schnittqualität aufrechterhält und das Abschrägen minimiert – selbst bei unebenen oder verzogenen dicken Blechen.
Neway bietet Plasmaschneid-Services, die für dicke Metalle optimiert sind, mit einer Genauigkeit von ±0,1 mm, CNC-Automatisierung und Materialflexibilität. Mit über 20 Jahren Expertise unterstützen wir globale Projekte in den Bereichen Industrie, Bauwesen und Energie.