Rückfederung tritt auf, wenn das Metall aufgrund seiner elastischen Rückstellung versucht, nach dem Biegen in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Materialien mit hohen Verhältnissen von Streckgrenze zu Zugfestigkeit, wie Edelstahl und Aluminium, zeigen eine stärkere Rückfederung als Baustahl. Die Kontrolle ist entscheidend, um Maßhaltigkeit in der Blechbearbeitung zu gewährleisten.
Wenden Sie einen größeren Biegewinkel als den gewünschten Endwinkel an. Um beispielsweise einen 90°-Winkel in 304 Edelstahl zu erreichen, müssen Sie möglicherweise auf ~92–95° biegen, abhängig von Dicke und Kornrichtung.
Stauchen: Zwingt das Material, sich dem Matrizenwinkel anzupassen, und reduziert die Rückfederung auf etwa 1–2°.
Prägen: Wendet hohe Kräfte an, um das Material am Biegeradius plastisch zu verformen, und beseitigt die Rückfederung praktisch vollständig.
Schmalere Matrizenöffnungen (z.B. 6× Materialstärke statt 10×) konzentrieren die Biegekraft und reduzieren die elastische Rückstellung.
Scharfe Stempelradien helfen, den inneren Biegeradius zu verringern, die plastische Verformung zu erhöhen und den Rückfederungseffekt zu minimieren.
Biegen Sie quer zur Materialfaser anstatt entlang dieser. Dies reduziert die Rückfederung und verbessert die Biegegleichmäßigkeit, insbesondere bei hochfesten Stählen und Automobilkomponenten.
Bei dicken oder hochfesten Legierungen kann kontrolliertes Vorwärmen die Streckgrenze und Rückfederung verringern. Üblich bei der Umformung von Luft- und Raumfahrt-Aluminium und Titan.
Moderne CNC-Abmantpressen verfügen über Rückfederungskompensationsalgorithmen und Winkelsensoren, die den Stößelhub automatisch anpassen, um präzise Endwinkel zu erreichen.
Neway bietet hochpräzise Metallbiegedienstleistungen mit ±0,2 mm Genauigkeit, CNC-gesteuerter Kompensation und einer auf Material- und Designanforderungen zugeschnittenen Werkzeugauswahl. Mit über 20 Jahren Erfahrung gewährleisten wir konsistente Ergebnisse in den Bereichen Automobil, Telekommunikation und Energie.