EinführungKonzentrierte Solarenergie (CSP)-Systeme setzen zunehmend auf Schmelzsalze als Wärmeträgermedien. Diese Hochtemperaturfluide müssen sauber und stabil bleiben, um Verstopfungen, Korrosion und ineffizienten Wärmeübergang zu vermeiden. Die reinen Siliziumkarbid (SiC)-Keramikmembranen von Neway bieten eine überlegene Leistung bei der Filtration von Schmelzsalzen und gewährleisten so Systemzuverlässigkeit und lange Betriebsdauer. Erfahren Sie mehr über unsere SiC-Keramikmembrantechnologie und unsere Expertise im Bereich Keramikspritzguss.
Schmelzsalze, typischerweise Gemische wie NaNO₃-KNO₃ oder solarspezifische Chloride, arbeiten bei 290–600°C und neigen dazu, unlösliche Oxide, Korrosionsnebenprodukte und thermische Abbauprodukte anzusammeln. Diese Verunreinigungen:
Verstopfen Rohrleitungen und Wärmetauscher
Verringern die Wärmeübertragungseffizienz
Beschleunigen die Korrosion von Behältern
Verkürzen die Systemlebensdauer und erhöhen den Wartungsaufwand
Traditionelle mechanische Filter verschlechtern sich unter thermischer Zyklisierung und chemischer Belastung. SiC-Membranen, die über 2300°C gesintert werden, bieten eine strukturell und chemisch stabile Alternative.
Die SiC-Keramikmembranen von Neway sind für extreme thermische und chemische Bedingungen ausgelegt:
Hochtemperaturbeständigkeit: Dauerbetrieb bis zu 800°C ohne strukturelle Degradation.
Korrosionsbeständigkeit: Inert in geschmolzenen Nitrat-, Chlorid- und Karbonatumgebungen.
Mikroporöse Struktur: Porengrößen von 40nm bis 2μm entfernen feine Schwebstoffe effektiv.
Hydrophile/oleophobe Oberfläche: Erhält eine saubere Filtrationsgrenzfläche, ideal für salzbasierte Wärmeträgerflüssigkeiten.
Wichtige technische Eigenschaften | Typischer Wert |
|---|---|
Material | SiC >99,5%, keine Sinterhilfsmittel |
Betriebstemperatur (Gas) | 1°C – 800°C |
Porosität | >45% |
Porengröße | 40nm / 100nm / 2μm |
Chemische Stabilität | Kompatibel mit Schmelzsalzmedien |
Länge / Kanäle | 1200mm / 19, 37, 121 Mehrkanal |
Mechanische Festigkeit | Mohs-Härte = 9,5 |
SiC-Membranmodule werden in Reihe oder als rezirkulierender Nebenstromkreislauf im Schmelzsalzkreislauf installiert. Filtrationssysteme bestehen aus korrosionsbeständigem Edelstahl und keramikausgekleideten Gehäusen. Ihre Funktion umfasst:
Anfangsfiltration beim Start zur Entfernung von Ablagerungen und Rückständen aus neuen Rohrleitungen
Fortlaufende Verunreinigungsaufnahme aus Oxidation und Korrosion
Offline-Chargenfiltration während geplanter Wartung oder Salzregeneration
Crossflow-Design und Anti-Fouling-Eigenschaften ermöglichen längere Filterzyklen ohne Austausch. Die Membranen unterstützen automatisierte Rückspül- und chemische Reinigungsroutinen, um die Leistung über lange Zeiträume wiederherzustellen.
Eine CSP-Anlage, die ein ternäres Chlorid-Schmelzsalzsystem (Betrieb bei 570°C) nutzt, setzte die 37-Kanal-SiC-Module von Neway für die kontinuierliche Filtration ein. Die Ergebnisse umfassten:
93%ige Reduzierung unlöslicher Partikel über 90 Tage
Kein beobachteter Druckabfallanstieg (<0,2 bar)
Verbesserte Stabilität der Wärmetauscherleistung
Keine strukturelle Degradation der Membranen nach 1500 Stunden
Diese Ergebnisse reduzierten die Systemwartungshäufigkeit und verbesserten den Energieumwandlungswirkungsgrad.
Im Vergleich zu metallischen oder keramikbeschichteten Filtern bieten reine SiC-Keramikmembranen:
Überlegene Thermoschockbeständigkeit
Höhere mechanische Festigkeit und Verschleißfestigkeit
Längere Lebensdauer – über 10 Jahre bei stabilem Betrieb
Geringere Gesamtbetriebskosten aufgrund weniger Austausche und Wartungsarbeiten
Reine SiC-Keramikmembranen von Neway bieten eine robuste, effiziente Lösung für die Schmelzsalzfiltration in CSP-Anwendungen. Ihre Hochtemperaturbeständigkeit, chemische Widerstandsfähigkeit und Anti-Fouling-Auslegung gewährleisten optimale Fluidqualität und Systemeffizienz für die solarthermische Stromerzeugung.
Um zu erkunden, wie SiC-Membranen die Leistung Ihres Solarkraftwerks verbessern können, besuchen Sie unsere Keramikmembrandienstleistungen und treten Sie mit unseren Anwendungsingenieuren in Kontakt.